Spuren menschlichen Lebens in "Transdanubien" führen bis in die Jungsteinzeit zurück. Funde aus
der Bronzezeit und späteren Epochen lassen auf eine Siedlungskontinuität schließen, die erst ab der
Römerzeit schriftlich verbürgt ist, wobei das linke Donauufer, weil Germanenland, nur flüchtig
erkundet scheint.
Straßennamen im Bezirk verweisen auf Rugier, Markomannen, Quaden, Langobarden und somit
auch auf die Völkerwanderungszeit.
Erst mit der Landnahme durch die Babenberger und der Belehnung weiter Landflächen im Donau-
und Marchfeldgebiet an geistliche und weltliche Lehensleute und Schenkungen an Klöster werden
auch sichere Fakten greifbar: Urkunden, Zehentverzeichnisse, Verträge, amtliche und private
Aufzeichnungen, Bilder,...kurzum Geschichtsquellen, derer man sich bei der Erstellung von
Ortschroniken bedienen konnte.